Arbeitshosen – mehr als Berufsbekleidung

arbeitshose

Arbeitshosen sind nicht nur ein wichtiger Teil der meisten Berufsbekleidungen, sondern haben schon längst ihren Einzug in die Welt der Mode gefunden, ähnlich wie Sicherheitsschuhe. Die bekanntesten Beispiele für Hosen sind Jeans, die einst als Arbeitshose für Goldgräber von dem deutschen Einwanderer Levi Strauss entwickelt wurde, aber auch traditionelle Lederhosen als Bestandteil der Tracht, die besonders von der Landbevölkerung gern bei der Arbeit getragen wurden.

Welche Anforderungen müssen Arbeitshosen erfüllen?

Das Bekleidungsstück ist im beruflichen Alltag großen Belastungen ausgesetzt, die weit über die normale Funktion als Bekleidungsstück hinaus gehen. So muss die Arbeitshose als Bestandteil der Berufsbekleidung den Träger vor Verletzungen durch scharfe oder spitze Gegenstände schützen. Je nach Einsatzgebiet soll die Arbeitshose auch Schutz gegen Chemikalien und Hitze bieten. Im Forst, in der Landwirtschaft oder auf dem Bau kommen auch Schnittschutzhosen zum Einsatz, spezielle Arbeitshosen, deren Material die Kette einer Motorsäge stoppt und so Arbeitsunfälle verhindert. In der Praxis haben sich besonders Hosen mit vielen verschließbaren Taschen bewährt, die Stauraum für alle möglichen Dinge, vom Zollstock über den Kugelschreiber bis zum Handy bieten.

Qualität ist entscheidend

Damit Arbeitshosen ihre Schutzfunktion erfüllen können, sollte beim Kauf auf gutes Material und solide Verarbeitung geachtet werden. Baumwolle hat sich seit vielen Jahren bewährt, weil Gewebe aus diesem Naturmaterial nicht nur strapazierfähig ist, sondern auch atmungsaktiv und leicht zu reinigen. Zudem ist Baumwolle hitzebeständiger als Kunstfasern und schmilzt bei Erwärmung nicht, sonder lässt sich im Fall einer Brandverletzung gut von der Haut lösen. Um besondere Schutzeigenschaften zu erzielen, werden oft auch Mischgewebe aus Baumwolle und bestimmten Kunstfasern verwendet.